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Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

von Uwe Görke 16.04.2008 15:26:00

Kuckuck - wo ist die Sonne? Ein wenig hat Perus mich erhört und heute morgen kam sie kurz zum Vorschein *freu*. Na, trotzdem verstehe ich unter Frühling was anderes. Es wird schon... wie Benny immer so schön sagt.
 
Mein Ergebnis aus der ID-Ambulanz, Dortmund ist da. Und ich jubele: T4 830 Viruslast <40< unter der Nachweisgrenze.  Am meisten freute ich mich über die Fettwerte: Triglyceride (Fette) die von 306 mg/dl auf 194 mg/dl  gesunken. (Normwert liegt bei 0-170 mg/dl) Ich denke, ich darf mit den pathologischen Werten zufrieden sein. Mein Körper steckt die 16 Jahre HIV erstaunlich gut weg. Dank kontinuierlicher Pilleneinahme (seit 1996), verfüge ich über eine gewisse Lebensqualität.
 
Nach dem Artikel "Anlaufstelle für HIV-Patienten auf der Kippe" in den Ruhr-Nachrichten und meinem Aufruf,  kam Bewegung in die Sache. Der WDR berichtete in der Lokalzeit und ich konnte mittlerweile über 124 Fürsprecher gewinnen. Viele infizierte Betroffene aus dem Kreis MK und UN haben dazu geschrieben. Alle die Unterschriften und Mails ließen mich aufhorchen und gaben mir noch einmal Schwung, weiterzumachen und nicht wegzuschauen!  Antworten sind gesendet mit Durchhalte-Parolen nach Iserlohn, Hemer und besonders nach Dortmund. Danke auch an die AIDS-Hilfe NRW und Die AIDS-Hilfe Hagen,Wuppertal, die nun endlich mit ins Boot gekommen sind und die Aktion unterstützen. Ich bin für jede Stimme dankbar und wer uns auch unterstützen will, kann das hier tun. Sendet eine Mail an mich email@uwegoerke.de  mit dem Satz "Ich bin für den Erhalt der ID-Ambulanz Dortmund". Name und Ort nicht vergessen. Ich trage euch dann in die Liste ein, die der ID-Ambulanz zur Verfügung gestellt wird. Damit zeigen wir, dass wir keine Ware sind sondern mündige Patienten! 
   
Jahrelang waren wir den praktischen Ärzten ein Dorn im Auge, entweder wir sprengten ihr Budget oder sie hatten Angst, andere Patienten durch uns zu verlieren. Sie waren es doch, die uns zur ID-Ambulanz überwiesen, um die "Aussätzigen" aus ihren Wartezimmern zu entfernen. Jedoch die Knete für den Überweisungsschein nimmt man gern alle drei Monate in Kauf. Ein Hoch auf die 2 Klassen-Gesellschaft, ohne den Privat-Patienten zu nahe zu treten. Nun jedoch sind wir Kassenpatienten wieder lukrativ. 80 Euro locker für eine Blutabnahme und dann das Arzt-Patienten Gespräch - Yeah, das lohnt sich! Das sie aber erst ihre Stammpatienten behandeln und die "unangenehmen Kranken" stundenlang in den Praxisräumen warten müssen, erzählen sie nicht. Nein, auf einmal stellt man ein gutes und vor allem erfahrenes Team, wie das in der ID-Ambulanz, Dortmund in Frage. Menschen, die seit 1995 alles tun, um den Betroffenen gerecht zu werden. Starke Menschen, die nach keiner Uhrzeit fragen, wenn die Sprechstunde vorbei ist, und noch Zeit haben, sich private Probleme anzuhören. Nicht ein einzig mal blieb "von oben" Geld übrig, um die Warte- und Behandlungsräume schöner zu gestalten. Für wen auch, es war ja sowieso nur der Dreck, der da saß. Auch hier zeigte sich immer wieder ein starkes Team vor dem ich und viele Positive den Hut ziehe. Ich verspreche, ich werde alle Verantwortlichen nerven und alle Redaktionen, bis sie hinter uns stehen und die Unmenschlichkeit, die es so bei keiner anderen Krankheit gibt, ein Ende hat. Dafür steht Uwe aus Schwerte/Ruhr und seine Freunde, versprochen! Und es ist mir so was von egal, ob mich deswegen einige für bekloppt halten. Beharrlichkeit führt zum Ziel. Zum Schluss noch Danke an den WDR, der bis jetzt der einzige war, der öffentlich darüber berichtete. Der Beitrag brachte es auf den Punkt.   
 
Ich tauche unter, Kraft sammeln, um dann wie David gegen Goliath zu kämpfen. Alles wird gut, euer Uwe.
 
Ich bin für den Erhalt der ID-Ambulanz in Dortmund !! 

Liebe Freunde,

wir haben uns entschlossen zum Beginn der CSDs in Deutschland ab Mitte Juni  ein ganz besonderes Buch herauszubringen, auf das viele schon gewartet haben. Es war bereits vor einigen Monaten im queercom-Verlag angekündigt, konnte dann dort aus verschiedenen Gründen nicht fertiggestellt werden.
Nun freuen wir uns ganz besonders über das Erscheinen bei uns: Uwe Görke  -  Mein Leben mit HIV   
erzählt von Andy Claus (www.andy-claus.de)

Das Buch gibt Einblick in das Leben des selbst seit fast fünfzehn Jahren HIV-positiven Aidsaktivisten Uwe Görke. Es erzählt die Geschichte eines Betroffenen, will Mut machen und informieren.

Für jeden ist der Tag der Diagnose sehr persönlich. Egal, was er gehört hat und zu wissen glaubt, in diesem Moment wird plötzlich alles anders. Nicht jeder ist dann bereit, offensiv damit umzugehen, die Öffentlichkeit zu suchen. Keine andere Diagnose wird so von Selbstvorwürfen, Zweifeln und Anklagen begleitet. Bin ich selbst schuld? Hab ich es vielleicht sogar verdient? Das darf niemand erfahren! Das zieht oft den Rückzug nach sich, die Trennung von Freunden und Familie, aber auch Alkohol- und Drogenexzesse, nur um zu vergessen – ganz nach dem Motto, jetzt ist eh schon alles egal.

Es ist dieser Punkt, an dem Uwe Görke seit acht Jahren zum Ansprechpartner wird, denn er erreicht die Menschen dort, wo sie sich in dieser schwierigen Zeit vielleicht verkriechen – daheim am PC. Die Schwellenangst fällt weg, sie reden offen über ihre Situation und ihre Ängste. Und oft können sie Uwes Botschaft annehmen - dass das Leben, wenn auch anders, weitergehen wird. Er selbst und sein Virus „Tim“ sind der überzeugendste Beweis dafür.

In diesem Buch erzählt Uwe Görke von sich, seinen Freunden, den Menschen, die ihn ein Stück weit begleiteten und Prominenten, denen er im Lauf der Zeit begegnete. Er verschweigt auch die Rückschläge nicht, nach denen er sich stets wieder aufraffen konnte. Das Buch soll Ratgeber sein, aber auch eine Würdigung der Arbeit eines privaten AIDS-Aktivisten, die aus unverständlichen Gründen leider viel zu oft zu kurz kommt.

Begleitet wird das Erscheinen des Buches von vielen Radio- und einigen TV-Auftritten, Zeitungsinterviews und Presseberichten.

Der Ladenverkaufspreis beträgt 16,90 Euro,   1 Euro wird  an die Aids-Hilfe  gespendet.

Bestellungen bitte schon jetzt per E-mail an uns. Achim Albers&UweGörke Achim@himmelstuermer-verlag.de

oder hier klicken: http://www.himmelstuermer-verlag.de/shop/zu_den_buechern.htm

Uwe Görke, mein Leben mit HIV ISBN  978-3-940818-00-3 (C) www.uwegoerke.de

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

von Uwe Görke 20.03.2008 09:20:00

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.”

Herpes an der ZungeDer Tag fing nicht so gut an, wurde schon wach mit einem leichten Druck auf der Zunge. Sicher wieder Herpes. „Tim“ will raus. Aber ich habe alle Vorkehrungen getroffen, um ihm Paroli zu bieten. Küssen mit Benny ist tabu, bis der Herpes abgeheilt ist. Hoffe, es gelingt mir, die Herpesviren mit meinen Mitteln zu beseitigen, nämlich die Zunge mit eigenem Urin bestreichen und anschließend schön gurgeln.

Draußen war es eher schattig aber noch blinzelt die Sonne ab und zu. Die Vorhersage für Ostern ist jaIch werde Gaby und die anderen Opfer von Ralf Görke nie vergessen! der Alptraum. Wetter, um im Bett zu bleiben. Geht leider nicht, denn wir besuchen Bennys Familie zu Ostern. Früher war da noch ein Mittagessen drin, heutzutage reicht es nur noch für’n Kaffee, Nee is klar!? Auch meine „Mutter“ Ute hat sich angekündigt und wird am Karfreitag bei uns erscheinen. Sie will ihren 65. Geburtstag nicht alleine feiern und hat Benny und mich zum Essen ins Haus Vukoje, hier in Schwerte, eingeladen. Danach werden wir uns zusammen meinen Auftritt im MDR bei „Unter uns“ anschauen (21.03.08  22 Uhr). Sie hat die Angelegenheit mit ihrem Sohn Ralf noch nicht verarbeitet, wie auch. Es interessiert leider auch niemanden, nicht den Staat, nicht die Medien und nicht die Gesellschaft. Der Täter steht auf der Sensationsliste ganz oben, die Opfer und deren Angehörige stehen alleine und ohne Hilfe im Schatten. Daran müssen wir alle arbeiten. Ich habe es getan und werde es immer tun, habe meinen Frust rausgeschrien und mir die Sorgen von der Seele geschrieben. Leute, nur so kann ich alles ertragen. Mir ist es dabei auch absolut egal, wie andere darüber denken. Alles in sich rein fressen und sich was vormachen ist nichts für mich. Ich lasse es nie im Leben zu, dass Opfer, wie z. B. meine ermordete Schwester Gaby, in einer Schublade verschwinden. Nicht mit mir!

Jeden Montag in Iserlohn/Hennen beim Plus Markt steht er! Und so lecker!Schnell weg zu einem anderen Thema, sonst zerplatzte ich. Unten bei „uns“ Elfriede stehen schon seit Tagen die Oster-Präsente für die Verwandtschaft zur Abholung parat, schön in einer Reihe. Um alle zu besuchen, fehlt ihr wohl die Kraft und so bleibt sie die Ostertage allein. Tut sie aber nicht, denn Benny und ich werden sie zum Kaffee nach oben holen und gemeinsam mit den Tieren werden wir sie auf andere Gedanken bringen. Gestern erst habe ich ihr ein Hähnchen vom Grill-Wagen mitgebracht. Sie hatte es sich gewünscht und ihr hättet mal die Freude in ihrem Gesicht sehen sollen. Sie hatte wohl lange kein Hähnchen mehr gegessen und ich gestehe, ich liebe es auch mit den Fingern zu essen und einfach ich zu sein.

Es gab kaum Feedback auf meinen Aufenthalt in Erfurt und zum TB. So schnell ist alles vorbei undErfurtschnell ist man vergessen. Auch Ross Antony ist wieder in der Versenkung (heul) verschwunden. Was lernen wir daraus? Ge(gay)nau, jeden Tag genießen, als ob es der letzte wäre. Und was lernen wir noch? Schaut euch mal um und besucht zu Ostern die alte Dame oder den behinderten Mann in eurer Nachbarschaft. Es ist wirklich nicht schwer und kostet nichts. Aber was man zurückbekommt, ist unbezahlbar.

 

Uwes Buch Cover als Poster! http://secure.posterxxl.comJa, ich genieße jeden Tag, auch was mein Buch angeht. Im Netz entdeckte ich mein Buch in einem Online Buchhandel ‚*freu*:

ISBN  978-3-940818-00-3

http://www.lob.de/cgi-bin/work/suche?stich1=9783940818003&flag=eor

Man kann die Welt nur nach dem verstehen, was man erlebt. Bin weg euer Uwe

Zum 10 jährigen Bestehen des Himmelstürmer Verlages (http://www.himmelstuermer-verlag.de) , bringt Firmenchef Achim Albers zusammen mit seinem Zugpferd Andy Claus (http://www.andy-claus.de)  mein Buch heraus. Uwe Görke, mein Leben mit HIV ISBN  978-3-940818-00-3. Es erscheint im Juli 08 auf dem Markt. Es wird ein Taschenbuch mit 180 Seiten sein. Der Preis beträgt 16,90 € wovon je 50 Cent an die AIDS-Hilfen (Köln/Hagen) gehen. Alle, die ein Exemplar bei mir direkt bestellt haben oder möchten (unteremail@uwegoerke.de mit  Anschrift und E-mail Adresse), müssen bitte den Betrag von 18,40 Euro (einschl. 1,50 Euro Porto) bis zum 15.06.08 auf mein Konto überweisen. Nur so habt ihr euer Buch dann pünktlich im Briefkasten.

Uwe Görke : Volksbank Schwerte Zweigniederlassung der Dortmunder Volksbank eG BLZ 441 600 14 Konto 2424156201 Kennwort: "Virus Tim"- Buch 2008 

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Alltag | Aids Schleife | Jobs

Nur wer etwas leistet, kann sich etwas leisten

von Uwe Görke 17.01.2008 15:10:00

Nur wer etwas leistet, kann sich etwas leisten. U.G. TB am 18.01.2008 www.uwegoerke.de

 

Aus der Kraft entsteht die Verantwortung! Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.

 

Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach. Jenseits von Richtig und Falsch gibt es einen Ort. Nee is klar!?  Für mich ist dieser Ort mein Tagebuch. Es spiegelt in Auszügen mein Leben wieder, hier und jetzt. Es ist oft ein Mix aus Humor und Traurigkeit. Ich schreibe meine Gedanken nieder über Gott und die Welt, gebe meine Erfahrungen weiter. Ich habe das Ziel, so viele wie möglich zu erreichen und ihnen mit meinen Geschichten Lebenshilfe anzubieten. Ich brauche das alles wie die Luft zum Atmen. Und ich weiß was ich nicht brauche, nämlich Beschwörungen aus einer anderen Welt. Ich möchte niemanden zu nahe treten, aber Handauflegen o. ä.  ist nicht mein Ding. Ich bin absoluter Realist, lebe nach meinen Maßstäben und lasse die Dinge auf mich zukommen, die schlechten gaynauso wie die guten. Mir ist wichtig, mit "Tim" im Einklang zu leben, dazu gehört meine Vergangenheit und dazu gehören Pläne für die Zukunft. Bin ich jetzt ein starker Uwe, weil ich so denke? Ich weiß es nicht, aber den Hut braucht deshalb niemand vor mir ziehen *grins*. Bin ich angeschlagen, krabbele ich mich wie so oft schon wieder hoch ans Licht. Bin einfach nur der Mensch Uwe, der mal stark und mal schwach ist, der auch schwankt. Und es gibt den bekannten Spruch, in dem ein Stück Wahrheit liegt: Jeder Tag ohne ein Lächeln, ist ein verlorener Tag. Oder das: Früher wartete ich auf den Tod, heute arbeite ich dran zu Leben!!!  Leute, nehmt am Leben teil, beobachtet eurer Umfeld und die Welt. Seid neugierig am Leben anderer, so wie ich. Mischt euch ein, wenn Ungerechtigkeiten geschehen. Ganz aktuell in Schwerte, die Diskussion über Baumaßnahmen am Bahnhof oder das leidige Thema Einzelhandel. Im Interview mit Antenne Unna sprach "uns" Bürgermeister Heinrich Bockelühr fast mit meinen Worten über den Zustand des Bahnhofs. O-Ton Bockelühr, ich zitiere: ..das Drecksloch.. Ich setze einen drauf und füge hinzu: Pissoase!!

 

Traurig macht mich die Nachricht über Gaby Kösters Schicksal. Gedanken mache ich mir über die Frau, die ihren Arbeitsplatz verlor, weil ein Computerfehler ein Chaos auslöste. Sie bemerkte nicht, dass der Spritpreis mit 3 Cent angegeben war. Ganz Iserlohn war nachts unterwegs und tanke, was das Zeug hielt. Statt es manuell zu berichtigen, verließ sie sich auf die Technik, und war verlassen, Nee is klar!? Wenn eine verzweifelte Situation ein besonderes Können erfordert, dann bringt man dieses Können auch auf, obwohl man vorher keine Ahnung davon hatte. Verabschiede mich in diesem Sinne und melde mich wieder sofern Gott will. Wünsche euch den Frieden der Zeit, euer Uwe

Aids Schleife

von Jan Schwertner 17.12.2007 13:01:00

Die Aids Schleife soll als Zeichen der Hoffnung verstanden werden - dass die Suche nach einem Impfstoff und nach einer heilenden Therapie erfolgreich ist und sich damit das Leben derer, die mit dem Virus leben, verbessert. Die Aids  Schleife (englisch Red Ribbon) ist das weltweite Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken. Die Aids Schleife zum download findest du auf www.weltaidstag.com

  Aids Schleife

Viele Fragen und viele Antworten !

von Jan Schwertner 12.12.2007 17:51:00

Da uns sehr viele Fragen rund um den Welt-Aids-Tag erreicht haben, haben wir uns entschloßen. auf der Seite www.weltaidstag.com, einen Frage und Antwortkatalog online zustellen. Wir hoffen das dieser nun alle Fragen rund um das Thema Welt-Aids-Tag beantworten.

Im neuem Jahr starten wir dann gleich wieder durch und werden viele neue Funktionen und Ideen die wir gesammelt haben in die Tat um setzten. Denn www.weltaidstag.com ist die erste Seite zum Welt-Aids-Tag !  

 Hier eine kleine Auswahl: 

Frage: Wann findet der Welt-Aids-Tag statt ?
Antwort: Der Welt-Aids-Tag findet jährlich am 1.Dezember statt.

Frage: Wer organisiert den Welt-Aids-Tag?
Antwort: Der Welt-Aids-Tag wird von der UNAIDS organisiert.

Frage: Warum ist der Welt-Aids-Tag am 1.Dezember?
Antwort: Der Welt-Aids-Tag wurde erstmals 1988 von der WHO ausgerufen und von Anfang an unter ein besonderes Motto gestellt.Die WHO hat den 1.Dezember als Welt-Aids-Tag bestimmt. Also jedes Jahr: 1.Dezember Welt-Aids-Tag - Rubrik: Bedeutung Welt-Aids-Tag - Enstehung Welt-Aids-Tag - Geschichte Welt-Aids-Tag

Frage: Wer hat den Welt-Aids-Tag 1988 erfunden bzw. ausgerufen ? 
Antwort : Der Welt-Aids-Tag wurde erstmals 1988 von der WHO ausgerufen.Welt-Aids-Tag Gründung war demnach 1988. Der Welt-Aids-Tag gehört heute zu den bedeuteten Terminen in der Fülle der Tage, die einem Thema gewidmet sind. Er ist ein Tag, an dem sich Betroffene und Nichtbetroffene engagieren, Mut fassen und andere ermutigen, ein Tag der Erinnerung, dass HIV / Aids ein wichtiges Thema ist bzw. bleibt und dass in aller Welt Menschen mit HIV und Aids in Not sind. Also jedes Jahr: 1.Dezember Welt-Aids-Tag - Bedeutung Welt-Aids-Tag - Enstehung und Geschichte Welt-Aids-Tag

Mehr Antworten auf viele Fragen? - Dann geht hier weiter :-) 

Heute ist Welt-Aids-Tag

von Uwe Görke 01.12.2007 10:11:00
Aber ich darf sprechen" hat der Dortmunder sein Buch genannt, in dem der 39-Jährige aus seinem Leben erzählt: wie er sich vor vielen Jahren bei ungeschütztem Sex infizierte, wie ihn die Krankheit zwang, seinen Beruf als Schauspieler aufzugeben, wie die Menschen um ihn herum auf die Tatsache reagierten, dass er HIV-infiziert ist. Am Donnerstag stellte er sich den Fragen von Gesamtschülern, denen er zunächst aus seinem Buch vorgetragen hatte. In der Diskussion mit den Jugendlichen plädierte er dafür, offen mit dem Thema umzugehen und die Menschen noch stärker als bisher zu sensibilisieren.

Die Gesamtschule hatte Bohlen im Vorfeld des heutigen Welt-Aids-Tages eingeladen. Am Montag sehen die Schüler das Stück "Dossier: Ronald Akkermann". Einfühlsam wird die Geschichte der Krankenschwester Judith erzählt, die ihren Patienten Ronald Akkerman pflegt, der an den Folgen seiner Aids-Erkrankung stirbt. Die Schauspieler des Ensembles "Theaterspiel" aus Witten, Beate Albrecht und Achim Conrad, wollen die jungen Zuschauer an das Thema heranführen. Manuel Izdebski, Youthworker der Aids-Hilfe im Kreis Unna, die die Aktionen in der Gesamschule organisiert: "Am Welt-Aids-Tag wollen wir uns mit den Betroffenen solidarisch zeigen und darauf aufmerksam machen, dass sich die Krankheit noch immer weiter verbreitet".

Der Schwerter Uwe Görke (www.uwegoerke.de), der ebenfalls Betroffener ist, appellierte gestern in einer E-Mail, dass die Bevölkerung sich nicht nur die großen Shows und Galas ansehen sollte, die Spenden für Aids-Kranke sammeln. Die Menschen sollten auch Hilfsorganisationen im Blick haben, die nicht tagtäglich in den Medien präsent sind. Es drohe nämlich die Gefahr, dass solche Großveranstaltungen von Fernsehsendern zu Prestigeobjekten von Politikern oder Stars würden. Es gebe eine Vielzahl von kleineren Organisationen wie die Aids-Ambulanz Dortmund, die sich ebenfalls über kleine oder größere Spenden freuen würden.

Der Welt-Aids-Tag ist für den SPD-Landtagsabgeordnete Wolfram Kuschke Anlass, eine bessere Versorgung von Menschen mit einer HIV-Infektion in Westfalen-Lippe zu fordern. Im Rahmen einer Kleinen Anfrage an den Landtag wollte Kuschke von der Landesregierung wissen, wie sie die Versorgung in den HIV-Klinikambulanzen beurteilt.

Die Landesregierung räumte in ihrer Antwort Unterschiede in der Versorgung zwischen Nordrhein und Westfalen-Lippe ein. Während im Gebiet Nordrhein bei den Ambulanzen zusätzliche Mittel für die Behandlung zur Verfügung gestellt werden, berichtet Kuschke, erhalten die Kliniken in Westfalen-Lippe diese Mittel nicht. Da es sich jeweils um freiwillige Vereinbarungen der Krankenkassen, Krankenhäuser und Ärzte handelt, sieht die Landesregierung nach eigener Darstellung keine Möglichkeit, von sich aus Veränderungen in dieser Situation herbeizuführen.

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