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Schock Aids Kampagne

von Jan Schwertner 05.04.2008 10:45:00

Schock-Kampagne - "Ich habe AIDS ..."
AIDS ein Gesicht verleihen - so die Intention der neuen Kampagne gegen die Immunschwaächekrankheit. 5 Prominente machen
AIDS unvergessen! Katharina Saalfrank, Markus Kavka, Nova Meierhenrich, Herbert Knaup und Pascal Hens gestehen: "Ich
habe AIDS ... nicht vergessen."

Traurige Bilder in Schwarz-Weiß gehalten Stille. Plötzlich erscheint Markus Kavka - beliebter MTV-Moderator und Kultidol einer
ganzen Generation am Fernsehschirm, ebenso wie Nova Meierhenrich, stilbewusste Trendfrau, TV-Moderatorin &
Schauspielerin. Menschen, die den Zeitgeist stark repräsentieren und Vorbildfiguren für viele junge Leute. Nach kurzer
Schweigepause bekennen sie: "Ich habe AIDS ... nicht vergessen!"  

Medienrummel
Die nach Ostern gestartete Werbekampagne, mit weiteren Testimonials wie Schauspieler Herbert Knaup oder RTL-Supernanny
Katharina Saalfrank, sorgt für massiven Wirbel. Der Schock, wonach Prominente an HIV erkrankt sind und es im Fernsehen und
auf Plakaten offen zugeben, krank zu sein, sitzt im ersten Moment tief. Und genau dieser Zustand ist es, mit dem der deutsche
Verein Regenbogen e. V. vor allem junge Menschen wachrütteln will. Bislang ist die Immunschwäche eine Erkrankung ohne
Gesicht geblieben,äußerst selten haben sich in der Öffentlichkeit stehende Personen "geoutet", positiv zu sein


Aufrüttelnde Kampagne
Nur wer das Wortspiel "Ich habe AIDS ... nicht vergessen" richtig deutet, kommt drauf, dass der kleine Nachsatz darauf
hinweist, dass die Prominenten zwar keine "Bekenner" im realen Sinn sind, sondern als Gesicht dafür zur Verfügung standen.
Der Schock-Effekt ist vorprogrammiert - in vielen Foren tauschen sich unzählige User darüber aus und spekulieren, ob die Stars
tatsächlich erkrankt sind. Dies ist hiermit offiziell widerlegt.

AIDS ist in Vergessenheit geraten 

Seit 2001 sind die HIV-Neuinfektionen hierzulande um 81 Prozent gestiegen. Ende 2007 lebten in Deutschland etwa 59.000
Menschen mit einer HIV-Infektion oder einer AIDS-Erkrankung. Nach einer aktuellen Schätzung des Robert-Koch-Instituts haben
sich im Jahr 2007 circa 3.000 Menschen neu infiziert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um rund fünf
Prozent auf einen neuen Höchststand. Im Durchschnitt infizieren sich täglich acht Personen in Deutschland mit HIV.
 
Trotzdem gerät AIDS in Deutschland zunehmend in Vergessenheit: Keinen interessiert es mehr, keiner redet mehr darüber.
AIDS wird hierzulande kaum noch als Gefahr wahrgenommen, wird von vielen ignoriert und unterschätzt. So bleibt
beispielsweise der Trend zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr trotz zahlreicher AIDS-Kampagnen weiterhin ungebrochen.
Doch AIDS gehört nach wie vor zu den großen gesellschaftlichen Problemen. Denn AIDS betrifft nicht nur die Randgruppen,
AIDS ist mehr denn je ein gesamtgesellschaftliches Problem.  
Die Idee
Die tödliche Krankheit, die jeden betreffen kann, ist in den letzten Jahren medial eher untergegangen. Eine Krankheit
"berührt" erst, wenn es jemanden trifft, den wir persönlich kennen. Und wen kennen wir alle? Prominente. Mit dieser
Kampagne ist ein neuer Weg gefunden worden, wie Menschen mit Hilfe von Prominenz wachgerüttelt werden. "Die aktuellen
Zahlen zeigen, dass die Strategie der bisherigen AIDS-Prävention überdacht und völlig überarbeitet werden muss. Unsere
Kampagne setzt daher auf den Schock-Effekt beim Betrachten von Prominenten und deren vermeintlichen AIDS-
Geständnissen.", sagt Jan Schwertner, 1. Vorsitzender von "Regenbogen e. V.” AIDS verdient Aufmerksamkeit, keine
Vergessenheit.
Die TV- und Print-Kampagne wurde von der  Hamburger Agentur weigertpirouzwolf kreiert, mit der Entwicklung und
Umsetzung der Kampagnen-Website wurde die MSH AND MORE Werbeagentur GmbH beauftragt.
Der Verein Der Regenbogen e. V. nahm am 05.02.1999 in Saarbrücken als gemeinnütziger und eigenständiger Verein seine
Arbeit auf. Neben dem Vorstand sind heute zehn ehrenamtliche Personen für den "Regenbogen e. V." tätig. Der Verein
kooperiert seit seiner Gründung mit Selbsthilfegruppen, Aerzten und Gesundheitsämtern. Die Schwerpunkte des
Vereinsengagements liegen insbesondere im Bereich Verhinderung von HIV-Neuinfektionen durch Prävention und Aufklärung
sowie in der Bereitstellung von Hilfeleistungen für HIV-infizierte und AIDS-Erkrankte Menschen.
Alle Infos zur Kampagne, Bildmaterial der fünf „Bekenner“ und die TV Spots finden Sie unter www.vergissaidsnicht.de 

 

AIDS Kampagne 2008

von Heiko Schüßling 14.03.2008 20:12:00

AIDS Kampagne 2008

 
Prominente bekennen „Ich habe Aids...“

 

Katja Saalfrank, Markus Kavka, Nova Meier-Henrich, Herbert Knaup und Pascal Hens – 5 Namen die in Deutschland bisher wohl niemand mit dem Thema AIDS in Verbindung gebracht hat. Umso größer dürften deswegen Schock und Überraschung sein, wenn diese 5 ab der nächsten Woche in verschiedenen Fernsehspots bekennen: „Ich habe AIDS“.

 

Der Hintergrund

 

Aids ist tot in Deutschland? Den Eindruck könnte man gewinnen, da das öffentliche Interesse massiv zurückgegangen

ist. Doch Aids ist nicht tot, im Gegenteil. In Deutschland lebten Ende 2007 insgesamt etwa

59.000 Menschen mit einer HIV-Infektion oder einer Aids-Erkrankung. Nach einer aktuellen Schätzung

des Robert Koch-Instituts haben sich im Jahr 2007 etwa 3.000 Menschen neu infiziert, rund fünf Prozent

mehr als im Vorjahr. Das sind täglich acht Neuinfektionen in Deutschland, acht Neuinfektionen zu viel.

Deshalb möchten wir die Menschen dazu bringen, Aids nicht zu vergessen. Unsere Kampagne soll schockieren,

wachrütteln und zum Nachdenken anregen. Nachdenken über Aids, denn Vergessen kann töten.

 

Die Idee

 

Aids berührt uns erst, wenn es jemanden trifft, den wir kennen. Und wen kennen wir alle? Prominente.
Wir haben mit dieser Kampagne (hoffentlich) einen Weg gefunden, wie wir die Menschen mit Hilfe von Prominenz wachrütteln.
Aids verdient Aufmerksamkeit, keine Vergessenheit.

 

Die Ziele

 

* Aufklärung und Prävention

* Verstärkung des öffentlichen Interesses am Thema Aids

* Sensibilisierung der Menchen in Deutschland

 

 

Die Kampagne richtet sich an jeden in unserer Gesellschaft. Die leider noch häufig vertretene Meinung

„Aids betrifft nur Randgruppen in unserer Gesellschaft“ möchten wir hiermit widerlegen. Aids kann jeden

treffen und jeder sollte sich vor Aids schützen.

 

Infos zur Kampagne www.vergissaidsnicht.de
 
 

Viele Fragen und viele Antworten !

von Jan Schwertner 12.12.2007 17:51:00

Da uns sehr viele Fragen rund um den Welt-Aids-Tag erreicht haben, haben wir uns entschloßen. auf der Seite www.weltaidstag.com, einen Frage und Antwortkatalog online zustellen. Wir hoffen das dieser nun alle Fragen rund um das Thema Welt-Aids-Tag beantworten.

Im neuem Jahr starten wir dann gleich wieder durch und werden viele neue Funktionen und Ideen die wir gesammelt haben in die Tat um setzten. Denn www.weltaidstag.com ist die erste Seite zum Welt-Aids-Tag !  

 Hier eine kleine Auswahl: 

Frage: Wann findet der Welt-Aids-Tag statt ?
Antwort: Der Welt-Aids-Tag findet jährlich am 1.Dezember statt.

Frage: Wer organisiert den Welt-Aids-Tag?
Antwort: Der Welt-Aids-Tag wird von der UNAIDS organisiert.

Frage: Warum ist der Welt-Aids-Tag am 1.Dezember?
Antwort: Der Welt-Aids-Tag wurde erstmals 1988 von der WHO ausgerufen und von Anfang an unter ein besonderes Motto gestellt.Die WHO hat den 1.Dezember als Welt-Aids-Tag bestimmt. Also jedes Jahr: 1.Dezember Welt-Aids-Tag - Rubrik: Bedeutung Welt-Aids-Tag - Enstehung Welt-Aids-Tag - Geschichte Welt-Aids-Tag

Frage: Wer hat den Welt-Aids-Tag 1988 erfunden bzw. ausgerufen ? 
Antwort : Der Welt-Aids-Tag wurde erstmals 1988 von der WHO ausgerufen.Welt-Aids-Tag Gründung war demnach 1988. Der Welt-Aids-Tag gehört heute zu den bedeuteten Terminen in der Fülle der Tage, die einem Thema gewidmet sind. Er ist ein Tag, an dem sich Betroffene und Nichtbetroffene engagieren, Mut fassen und andere ermutigen, ein Tag der Erinnerung, dass HIV / Aids ein wichtiges Thema ist bzw. bleibt und dass in aller Welt Menschen mit HIV und Aids in Not sind. Also jedes Jahr: 1.Dezember Welt-Aids-Tag - Bedeutung Welt-Aids-Tag - Enstehung und Geschichte Welt-Aids-Tag

Mehr Antworten auf viele Fragen? - Dann geht hier weiter :-) 

Heute ist Welt-Aids-Tag

von Uwe Görke 01.12.2007 10:11:00
Aber ich darf sprechen" hat der Dortmunder sein Buch genannt, in dem der 39-Jährige aus seinem Leben erzählt: wie er sich vor vielen Jahren bei ungeschütztem Sex infizierte, wie ihn die Krankheit zwang, seinen Beruf als Schauspieler aufzugeben, wie die Menschen um ihn herum auf die Tatsache reagierten, dass er HIV-infiziert ist. Am Donnerstag stellte er sich den Fragen von Gesamtschülern, denen er zunächst aus seinem Buch vorgetragen hatte. In der Diskussion mit den Jugendlichen plädierte er dafür, offen mit dem Thema umzugehen und die Menschen noch stärker als bisher zu sensibilisieren.

Die Gesamtschule hatte Bohlen im Vorfeld des heutigen Welt-Aids-Tages eingeladen. Am Montag sehen die Schüler das Stück "Dossier: Ronald Akkermann". Einfühlsam wird die Geschichte der Krankenschwester Judith erzählt, die ihren Patienten Ronald Akkerman pflegt, der an den Folgen seiner Aids-Erkrankung stirbt. Die Schauspieler des Ensembles "Theaterspiel" aus Witten, Beate Albrecht und Achim Conrad, wollen die jungen Zuschauer an das Thema heranführen. Manuel Izdebski, Youthworker der Aids-Hilfe im Kreis Unna, die die Aktionen in der Gesamschule organisiert: "Am Welt-Aids-Tag wollen wir uns mit den Betroffenen solidarisch zeigen und darauf aufmerksam machen, dass sich die Krankheit noch immer weiter verbreitet".

Der Schwerter Uwe Görke (www.uwegoerke.de), der ebenfalls Betroffener ist, appellierte gestern in einer E-Mail, dass die Bevölkerung sich nicht nur die großen Shows und Galas ansehen sollte, die Spenden für Aids-Kranke sammeln. Die Menschen sollten auch Hilfsorganisationen im Blick haben, die nicht tagtäglich in den Medien präsent sind. Es drohe nämlich die Gefahr, dass solche Großveranstaltungen von Fernsehsendern zu Prestigeobjekten von Politikern oder Stars würden. Es gebe eine Vielzahl von kleineren Organisationen wie die Aids-Ambulanz Dortmund, die sich ebenfalls über kleine oder größere Spenden freuen würden.

Der Welt-Aids-Tag ist für den SPD-Landtagsabgeordnete Wolfram Kuschke Anlass, eine bessere Versorgung von Menschen mit einer HIV-Infektion in Westfalen-Lippe zu fordern. Im Rahmen einer Kleinen Anfrage an den Landtag wollte Kuschke von der Landesregierung wissen, wie sie die Versorgung in den HIV-Klinikambulanzen beurteilt.

Die Landesregierung räumte in ihrer Antwort Unterschiede in der Versorgung zwischen Nordrhein und Westfalen-Lippe ein. Während im Gebiet Nordrhein bei den Ambulanzen zusätzliche Mittel für die Behandlung zur Verfügung gestellt werden, berichtet Kuschke, erhalten die Kliniken in Westfalen-Lippe diese Mittel nicht. Da es sich jeweils um freiwillige Vereinbarungen der Krankenkassen, Krankenhäuser und Ärzte handelt, sieht die Landesregierung nach eigener Darstellung keine Möglichkeit, von sich aus Veränderungen in dieser Situation herbeizuführen.

Noch 18 Tage bis zum Welt-Aids-Tag 2007

von Jan Schwertner 12.11.2007 11:16:00
Es sind noch 18 Tage bis zum diesjährigen Welt-Aids-Tag, bei Regenbogen e.V. laufen die Vorbereitungen zum Welt-Aids-Tag auf Hochtouren. Wie in den letzten Jahren, werden wir wieder zahlreiche Internetportale und bereits vorhandene Partner darum bitten am Welt-Aids-Tag die Rote Schleife einzubinden um auf den Welt-Aids-Tag aufmerksam zu machen.

Durch die guten Erfahrungen der letzte Jahre, werden wir diese Arbeiten in diesem Jahr wieder fortsetzten um so die User auf den Welt-Aids-Tag aufmerksam zu machen. Durch den Relaunch der Webseite bieten wir nun auch Informationen zum Welt-Aids-Tag und Rote Schleife in den Sprachen spanisch und englisch an.

Danke an all diejenigen die sich bereits  in die Menschenkette eingereiht haben, unsere Banner auf ihrer Webseite platziert haben und unsere Aktion unterstützen, die nicht nur am Welt-Aids-Tag stattfindet oder eine kurzlebige Kampagne ist. 

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