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Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!

von Uwe Görke 21.04.2008 17:21:00

 

KLaus Peter K. und meine Hündin MoyoJetzt ist der Frühling endlich angekommen und das ist gut. Gut, sehr gut war auch mein Treffen mit dem aidskranken, blinden Peter (53) aus Schwerte. Peter weiß seit 1994 über seine HIV-Infektion und durchlebt seitdem die volle Bandbreite dieser unberechenbaren Krankheit. Der HI-Virus hat sein Augenlicht und beide Nieren zerstört. Dreimal in der Woche muss er nach Essen zur Dialyse, ja nach Essen, denn die Krankenhäuser im Umkreis sind überfordert. Abgelehnt wurde Peter damals von der Blindenschule und auch der Blindensportverein wollte ihn nicht haben, die Angst vor AIDS war zu groß. Gekränkt und menschlich enttäuscht hat er nie wieder den Versuch gemacht, irgendwo unterzukommen. Peter bekommt die Kraft, die er braucht, von seiner Schwägerin mit ihrem Freund, zwei guten Freunden aus Schwerte und von Katrin, die jeden Mittwoch nach ihm schaut.  Ich bin so happy, dass ich die Spende von Sonju persönlich an PeterPeter&Moyo waren ein Team weitergeben durfte, denn so hatte ich Gelegenheit, ihn besser kennen zu lernen. Überrascht und angetan bin ich von seiner Offenheit und seinem herzlichen Humor. Keine meiner Fragen blieb ohne Antwort, denn ich bin wie so viele unwissend im Umgang mit Blinden. Und ich muss sagen, aus Peter sprudelte es nur so heraus und die Zeit verging wie im Flug. Wir saßen bei Kaffee und Kuchen und redeten u.a. über die ID-Ambulanz, deren Erhalt besonders für Peter von großer Wichtigkeit ist. Selbst meine kleine Hündin Moyo fühlte sich pudelwohl und die beiden verstanden sich prächtig, Nee is klar!? Es war ein schöner und wertvoller Nachmittag und wir verabschiedeten uns mit einer dicken Umarmung und versprachen, das es nicht zum letzten Male war. Danke dafür. Außerdem habe ich Peter damit gedroht, ihm probeweise aus meinem Buch vorzulesen. Nicht ganz uneigennützig, denn mit ihm habe ich ein Opfer gefunden, das mir nicht so schnell davonlaufen kann *grins* Mit der Spende übrigens, die ich noch etwas aufgerundet habe, will Peter seine Freunde zum Essen einladen, um sich damit endlich einmal bei ihnen bedanken zu können. Ich ziehe den Hut vor dir, lieber Peter und hoffe, dass endlich mehr Mitmenschen aufstehen und die unsäglichen Diskriminierungen ein Ende haben.
 
Nee, is klar!?Die Woche begann mit dem ersten Rasenschnitt für 2008, dem Aufziehen der Sommerreifen (danke Dennis), sowie mit Kräfte sammeln. Kräfte, die ich brauche, um Strategien auszuarbeiten, um für den Erhalt der ID-Ambulanz zu kämpfen. Es stehen außerdem Happy Tage an, denn meine Lieblings-Autorin Andy Claus und Lieblings-Omi Elfriede feiern Geburtstag. Ich werde zu Gilbert (48) nach Herdecke fahren, dem es wegen HIV nicht so gut geht und mich auch bei Dir noch melden Brigitte aus DO/Holzen.Der Regen soll ausbleiben und Freunde haben sich angemeldet, so kann nichts schiefgehen (Birke, bleib' bloß weg von mir !!!!)
 
„Wenn du eine Gefahr siehst, dann greife zum Schwert und versperre ihr den Weg. Dann kneift die Gefahr den Schwanz ein. Sie verträgt keinen geraden Blick.” Euer Uwe.

Hallo Herr Goerke, vielen Dank für Ihr Engagement bezüglich der Schließung der ID-Ambulanz in Dortmund. Gerne unterstütze ich Sie.Ich bin für die Erhaltung der ID Ambulanz in Dortmund. R.H., Hattingen

Ich bin zwar nicht HIV-positiv, jedoch mein Lebensgefährte und stimme deshalb schon für die Erhaltung und deshalb, damit die freie Ärztewahl in unserem Land erhalten bleibt.W.K. aus  Castrop-Rauxel

Der Grund ja zum Erhalt der ID! einfach weil ich zeigen möchte wie schnell sich der HIV Virus verbreiten kann und wir selbst dann dort hin müßten.Möchte dir aber noch danke sagen Uwe Gruss von Tobi

http://www.tobiswissen.blogspot.com insgeamt nun 150 in der Liste für den Erhalt der ID!!!

Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

von Uwe Görke 16.04.2008 15:26:00

Kuckuck - wo ist die Sonne? Ein wenig hat Perus mich erhört und heute morgen kam sie kurz zum Vorschein *freu*. Na, trotzdem verstehe ich unter Frühling was anderes. Es wird schon... wie Benny immer so schön sagt.
 
Mein Ergebnis aus der ID-Ambulanz, Dortmund ist da. Und ich jubele: T4 830 Viruslast <40< unter der Nachweisgrenze.  Am meisten freute ich mich über die Fettwerte: Triglyceride (Fette) die von 306 mg/dl auf 194 mg/dl  gesunken. (Normwert liegt bei 0-170 mg/dl) Ich denke, ich darf mit den pathologischen Werten zufrieden sein. Mein Körper steckt die 16 Jahre HIV erstaunlich gut weg. Dank kontinuierlicher Pilleneinahme (seit 1996), verfüge ich über eine gewisse Lebensqualität.
 
Nach dem Artikel "Anlaufstelle für HIV-Patienten auf der Kippe" in den Ruhr-Nachrichten und meinem Aufruf,  kam Bewegung in die Sache. Der WDR berichtete in der Lokalzeit und ich konnte mittlerweile über 124 Fürsprecher gewinnen. Viele infizierte Betroffene aus dem Kreis MK und UN haben dazu geschrieben. Alle die Unterschriften und Mails ließen mich aufhorchen und gaben mir noch einmal Schwung, weiterzumachen und nicht wegzuschauen!  Antworten sind gesendet mit Durchhalte-Parolen nach Iserlohn, Hemer und besonders nach Dortmund. Danke auch an die AIDS-Hilfe NRW und Die AIDS-Hilfe Hagen,Wuppertal, die nun endlich mit ins Boot gekommen sind und die Aktion unterstützen. Ich bin für jede Stimme dankbar und wer uns auch unterstützen will, kann das hier tun. Sendet eine Mail an mich email@uwegoerke.de  mit dem Satz "Ich bin für den Erhalt der ID-Ambulanz Dortmund". Name und Ort nicht vergessen. Ich trage euch dann in die Liste ein, die der ID-Ambulanz zur Verfügung gestellt wird. Damit zeigen wir, dass wir keine Ware sind sondern mündige Patienten! 
   
Jahrelang waren wir den praktischen Ärzten ein Dorn im Auge, entweder wir sprengten ihr Budget oder sie hatten Angst, andere Patienten durch uns zu verlieren. Sie waren es doch, die uns zur ID-Ambulanz überwiesen, um die "Aussätzigen" aus ihren Wartezimmern zu entfernen. Jedoch die Knete für den Überweisungsschein nimmt man gern alle drei Monate in Kauf. Ein Hoch auf die 2 Klassen-Gesellschaft, ohne den Privat-Patienten zu nahe zu treten. Nun jedoch sind wir Kassenpatienten wieder lukrativ. 80 Euro locker für eine Blutabnahme und dann das Arzt-Patienten Gespräch - Yeah, das lohnt sich! Das sie aber erst ihre Stammpatienten behandeln und die "unangenehmen Kranken" stundenlang in den Praxisräumen warten müssen, erzählen sie nicht. Nein, auf einmal stellt man ein gutes und vor allem erfahrenes Team, wie das in der ID-Ambulanz, Dortmund in Frage. Menschen, die seit 1995 alles tun, um den Betroffenen gerecht zu werden. Starke Menschen, die nach keiner Uhrzeit fragen, wenn die Sprechstunde vorbei ist, und noch Zeit haben, sich private Probleme anzuhören. Nicht ein einzig mal blieb "von oben" Geld übrig, um die Warte- und Behandlungsräume schöner zu gestalten. Für wen auch, es war ja sowieso nur der Dreck, der da saß. Auch hier zeigte sich immer wieder ein starkes Team vor dem ich und viele Positive den Hut ziehe. Ich verspreche, ich werde alle Verantwortlichen nerven und alle Redaktionen, bis sie hinter uns stehen und die Unmenschlichkeit, die es so bei keiner anderen Krankheit gibt, ein Ende hat. Dafür steht Uwe aus Schwerte/Ruhr und seine Freunde, versprochen! Und es ist mir so was von egal, ob mich deswegen einige für bekloppt halten. Beharrlichkeit führt zum Ziel. Zum Schluss noch Danke an den WDR, der bis jetzt der einzige war, der öffentlich darüber berichtete. Der Beitrag brachte es auf den Punkt.   
 
Ich tauche unter, Kraft sammeln, um dann wie David gegen Goliath zu kämpfen. Alles wird gut, euer Uwe.
 
Ich bin für den Erhalt der ID-Ambulanz in Dortmund !! 

Liebe Freunde,

wir haben uns entschlossen zum Beginn der CSDs in Deutschland ab Mitte Juni  ein ganz besonderes Buch herauszubringen, auf das viele schon gewartet haben. Es war bereits vor einigen Monaten im queercom-Verlag angekündigt, konnte dann dort aus verschiedenen Gründen nicht fertiggestellt werden.
Nun freuen wir uns ganz besonders über das Erscheinen bei uns: Uwe Görke  -  Mein Leben mit HIV   
erzählt von Andy Claus (www.andy-claus.de)

Das Buch gibt Einblick in das Leben des selbst seit fast fünfzehn Jahren HIV-positiven Aidsaktivisten Uwe Görke. Es erzählt die Geschichte eines Betroffenen, will Mut machen und informieren.

Für jeden ist der Tag der Diagnose sehr persönlich. Egal, was er gehört hat und zu wissen glaubt, in diesem Moment wird plötzlich alles anders. Nicht jeder ist dann bereit, offensiv damit umzugehen, die Öffentlichkeit zu suchen. Keine andere Diagnose wird so von Selbstvorwürfen, Zweifeln und Anklagen begleitet. Bin ich selbst schuld? Hab ich es vielleicht sogar verdient? Das darf niemand erfahren! Das zieht oft den Rückzug nach sich, die Trennung von Freunden und Familie, aber auch Alkohol- und Drogenexzesse, nur um zu vergessen – ganz nach dem Motto, jetzt ist eh schon alles egal.

Es ist dieser Punkt, an dem Uwe Görke seit acht Jahren zum Ansprechpartner wird, denn er erreicht die Menschen dort, wo sie sich in dieser schwierigen Zeit vielleicht verkriechen – daheim am PC. Die Schwellenangst fällt weg, sie reden offen über ihre Situation und ihre Ängste. Und oft können sie Uwes Botschaft annehmen - dass das Leben, wenn auch anders, weitergehen wird. Er selbst und sein Virus „Tim“ sind der überzeugendste Beweis dafür.

In diesem Buch erzählt Uwe Görke von sich, seinen Freunden, den Menschen, die ihn ein Stück weit begleiteten und Prominenten, denen er im Lauf der Zeit begegnete. Er verschweigt auch die Rückschläge nicht, nach denen er sich stets wieder aufraffen konnte. Das Buch soll Ratgeber sein, aber auch eine Würdigung der Arbeit eines privaten AIDS-Aktivisten, die aus unverständlichen Gründen leider viel zu oft zu kurz kommt.

Begleitet wird das Erscheinen des Buches von vielen Radio- und einigen TV-Auftritten, Zeitungsinterviews und Presseberichten.

Der Ladenverkaufspreis beträgt 16,90 Euro,   1 Euro wird  an die Aids-Hilfe  gespendet.

Bestellungen bitte schon jetzt per E-mail an uns. Achim Albers&UweGörke Achim@himmelstuermer-verlag.de

oder hier klicken: http://www.himmelstuermer-verlag.de/shop/zu_den_buechern.htm

Uwe Görke, mein Leben mit HIV ISBN  978-3-940818-00-3 (C) www.uwegoerke.de

Wir brauchen dich und dein Foto

von Jan Schwertner 16.04.2008 08:50:00

Unser Ziel: Bis zum Welt-Aids-Tag wollen wir die große Jubiläums-Aidsschleife mit hunderten von Fotos gefüllt haben. Das schaffen wir aber nur alle zusammen. So solidarisieren wir uns mit allen Menschen, für die jeder Tag ein Leben mit HIV und Aids bedeutet.

Anja LukasederAnja Lukaseder glaubt, dass wir das nicht schaffen. Sollte sie Unrecht haben, wird sie am 01. Dezember zum Welt-Aids-Tag zwei Stunden lang am Telefon Aufklärungsarbeit leisten.


Katharina SaalfrankUnd auch Katharina Saalfrank müssen wir überzeugen. Wenn wir unsere Schleife gefüllt bekommen, wird sie sich als Gegenleistung für eine große Plakataktion zur Verfügung stellen.


Also, schickt uns euer Foto, damit sich die Schleife täglich sichtbar füllt. Jedes Foto hilft!

Foto hochladen

Wetten Dass – die Schleife voll wird - Der Welt-Aids-Tag wird 20

von Jan Schwertner 15.04.2008 17:59:00

20 Jahre ist es her, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Vereinten Nationen den Weltaidstag ins Leben rief. Für den Saarbrücker Regenbogen e.V. Grund genug, mit einer Vielzahl von Aktionen auf dieses Jubiläum aufmerksam zu machen. Denn die Themen HIV und AIDS sind heute so aktuell wie 1988. 
 
In Luxemburg ist die Rate der Neuinfektionen leicht rückläufig, in Tirol steigt sie dagegen wieder an und in Asien ist AIDS sogar die wahrscheinlichste Todesursache für alle zwischen 15 und 44 Jahren. Ganz so dramatisch wie in Asien und Afrika ist die Situation in Deutschland zwar nicht, doch auch hier steigt die Zahl der Neuinfektionen seit Jahren stetig an. „Allein zwischen den Jahren 2001 und 2006 gab es eine Steigerung von rund 80 Prozent“, macht Jan Schwertner, 1. Vorsitzender des Saarbrücker Regenbogen e.V., die dramatischen Dimensionen deutlich. Bis zum Stichtag 01.09.2007 wurden dem Robert Koch Institut weitere 1.334 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet. „Das hört sich zwar zunächst nicht nach viel an, aber 1.334 Neuinfektionen bedeuten auch 1.334 Einzelschicksale“, macht Schwertner klar. Er muss es wissen, denn sein Verein ist bereits seit vielen Jahren unermüdlich in Sachen Aidsaufklärung unterwegs. Und dazu gehören für ihn und seine Mitstreiter mehr als nur die alljährlichen Kondom-Plakate zum Weltaidstag. So geht beispielsweise ein TV-Spot der momentan für Furore sorgt weil Prominente bekennen: „Ich habe AIDS“ auf das Konto des Regenbogen e.V.
 
Zum 20jährigen Jubiläum des Weltaidstages hat sich der umtriebige Verein nun eine weitere Aktion ausgedacht. Und kann auch dafür mit prominenter Unterstützung rechnen. Gemeinsam mit der Düsseldorfer Agentur „Oma“, die das Projekt ehrenamtlich unterstützt, haben Schwertner und seine Mitstreiter eine neue Webseite ins Leben gerufen. Unter www.20jahreweltaidstag.org gibt es jede Menge Infos rund ums Thema. Und eine witzige Aktion.
 
Auf der Webseite soll eine große Aidsschleife mit Fotos gefüllt werden. Am 01.12.2008 soll es keine weißen Flecken mehr geben. Der besondere Clou: Das ganze ist als Wette gestaltet mit Supernanny Katharina Saalfrank und DSDS Jury Mitglied Anja Lukaseder als Wettpaten. „Wir wetten, dass wir es schaffen die Schleife bis zum 01.12. vollzubekommen, die beiden Mädels halten dagegen“, so Schwertner. Sollten Saalfrank und Lukaseder verlieren, gibt es natürlich auch einen Wetteinsatz einzulösen. Katharina Saalfrank wird sich für eine Plakatserie zur Verfügung stellen, Anja Lukaseder beim Weltaidstag an einer Hotline Informationen rund ums Thema AIDS und HIV geben. Wer sein Foto für die Aidsschleife zur Verfügung stellen will kann es auf der neuen Webseite ganz einfach hochladen. 

Der Mensch wird ohne Grundsätze

von Uwe Görke 11.04.2008 14:16:00

Ich liebe Gerbera in OrangeDer Mensch wird ohne Grundsätze, aber mit der Fähigkeit geboren, sie alle in sich aufzunehmen. So ging es mir diese Woche, ich habe jede Menge neue Geschichten und Schicksale erfahren, die mich sehr berührt haben. Ich bin doch sehr beeindruckt, wie tapfer manche Menschen ihr Schicksal meistern. Es freut mich natürlich, wenn ich mit meiner positiven Lebenseinstellung etwas dazu beitragen kann, aber den Hut ziehe ich vor euch, denn mir geht es da ja noch vergleichsweise gut. Es ist schön, dass auch ich einiges aus diesen zwischenmenschlichen Begegnungen mitnehmen kann. *freu* Für mich war diese Woche sehr spannend und aufschlußreich. Ich bin so froh, dass es den Computer gibt, denn viele nette Menschen, hätte ich sonst nie kennen gelernt!
 
Die Werbung für mein Buch läuft auf vollen Touren. Es wird dazu in den nächsten Wochen und Monaten Uwe Görke, mein Leben mit HIV ISBN  978-3-940818-00-3 ab Juli 08sicher einiges in den Medien zu lesen und zu hören sein. Zugesagt habe ich schon bei Top-Radio-Berlin (http://www.topradio.de) und WOLF's TALK unter www.wolftalk.de im Internet. Die genauen Termine gebe ich noch bekannt. Das Interview wird dann Mitte Mai auch beim privaten Nachrichtensender Radioropa Berlin gesendet. Antenne Unna und Pride1 werden zur Veröffentlichung meines Buches im Juli senden. Eins Live *grins* hat noch nicht angebissen. Nee, is klar!? Die Interviews werden als mp3 Dateien im Internet unter meiner Mediendatei (Rubrik Uwe/Radio/TV auf der HP hier) veröffentlicht. Wie die Dateien für MAC Computer zu hören sind kann ich nicht sagen, damit habe ich mich nie beschäftigt. Es tauchen zwar immer mal wieder vereinzelte Anfragen auf, aber 90 % meiner Leser haben keinen MAC von APPLE. (http://www.apple.com/de). Meine Audio Dateien auf der HP laufen übrigens gut mit dem Windows Medienplayer 11.0! 
 

 

Auch die anderen Ländern dürfen wir nicht vergessenMeine Blutergebnisse habe ich noch nicht, da die ID Ambulanz wegen einer Fortbildung geschlossen hatte. Wo wir gerade bei der ID Ambulanz sind - ganz ehrlich? Ich hatte mit etwas mehr Solidarität gerechnet. Es sind ein paar Mails eingegangen, aber eine Liste lässt sich damit nicht füllen. So schnell gibt dat Üffcken aber nicht auf, ihr kennt mich ja! Deswegen werde ich den Aufruf, auch wenn’s einige nervt, gerne noch mal anhängen. Nee, is klar!? Ich weiß auch im Chat bei Trueman TV sind einige genervt. Nun, ich gebe mal zu bedenken, dass der eine das Medium PC benutzt um sich einen persönlichen Traum zu erfüllen und ich nutze diese Plattform um kranken Menschen zu helfen. Es muss mich keiner bewundern oder vor mir den Hut ziehen und dennoch habe ich viele Mails und Gästebucheinträge genau dieser Art von euch in der letzten Woche bekommen. Ihr seid also begeistert von meiner Arbeit und wenn ich jetzt um Hilfe bitte, seid ihr genervt? So ergeht es mir oft und gerade deshalb ist es um so wichtiger, dass ich nicht Ein Lächelnaufgebe und weiterhin meine Kraft und Energie einsetze um Schwächeren zu helfen. Auch wenn ich auf diesem Wege einige andere Menschen verliere. Denkt mal drüber nach!
„Manchmal spüre ich ein Gefühl der Reue und der Demut, dass ich dankbar sein muß für mein Glück.” Davon gebe ich gerne etwas weiter: 
Ein Lächeln
Ein Lächeln kostet nichts und bewirkt viel. Es bereichert die, die es empfangen, ohne die ärmer zu machen, die es geben. Es dauert nur einen Augenblick. Aber die Erinnerung währt manchmal ewig. Niemand ist reich genug, um es entbehren zu können und niemand ist zu arm, um es nicht geben zu können.  
Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich ins Wochenende, wünsche euch viel Sonne und natürlich ein Lächeln....Hugs, Uwe
 

 
ID AMBULANZ muss gerettet werden!!!

Uwe vor der ID- Ambulanz in DOAuszug aus meinen Tagebuch vom 10.04.2008 http://www.uwegoerke.de 
Wir müssen unser Handeln danach beurteilen, was wir damit erreichen...Uwe Görke 
Etwas nervös bin ich ja immer, wenn ich zum Check up in die ID Aids Ambulanz Dortmund fahre aber was ich dort erfahren habe, ist echt der Hammer! Nein, keine Sorge, es betrifft nicht meinen Gesundheitszustand aber es brachte mein Blut ordentlich in Wallung! Da baut sich die ID Ambulanz seit den 90ern einen Patientenstamm von fast 500 Leuten auf, versucht diesen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und jetzt soll sie geschlossen werden. Die Initiatoren sind einige zugelassene Ärzte aus Dortmund in Verbindung mir der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe. 
Offensichtlich fehlt es besagten Ärzten an Patienten und wie kommt man schneller an sie, als durch die Übernahme einer Praxis. Funktionieren soll das nun folgendermaßen: Der HIV und Aids Experte DR. Hower soll mit 50 seiner Patienten in das Dortmunder Klinikum umziehen, die anderen 450 Patienten sollen/müssen sich einen anderen Arzt suchen. Durch den Umzug schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn damit ist die ID Ambulanz räumlich von der Aids Beratung im Gesundheitsamt getrennt. Somit soll den Neupatienten! die Möglichkeit genommen werden, sich sofort an die ID Ambulanz zu wenden. 
Im zweiten Schritt sollen nun die verbleibenden 450 Patienten auf andere Ärzte verteilt werden. Unter Ich geb Dir meine Hand, Du mußt sie nur nehmen.,,anderem natürlich oder vielleicht hauptsächlich auf die Praxen der Beschwerde führenden Ärzte. Gut ausgedacht aber ohne uns! Das ist mir alles äußerst suspekt, und das bei Ärzten, die doch eigentlich im Sinne des Patienten handeln sollten! WIDERLICH. Sie haben offensichtlich mehr ihr eigenes Wohl im Sinn, als das ihrer Patienten. Man baut doch ein Vertrauensverhältnis zu seinem Arzt auf. Er kennt die intimsten Ängste und Probleme, er gibt Tipps wenn der Druck durch die Gesellschaft einen mal wieder fertig macht. Wo bleibt unsere freie Arztwahl? Welch ein Kleinkrieg, der nun wieder auf dem Rücken der Patienten, ausgetragen wird. Wie ein Stück Vieh kommt man sich dabei vor. So nicht, meine Herren! 
Nun seid ihr gefragt, liebe Patienten, denn nun geht es nicht um Farbe, Klopapier oder Gitter vor den Fenstern, sondern um euer Leib, Wohl und eure Versorgung. Ich komme nicht darüber hinweg, jetzt soll Dr. Hower sich wie beim DSDS Casting 50 Patienten heraus picken. Absurd. Wohl denen, die Privatpatienten sind. Nee, is klar!? Am 17.04.2008 soll es sich entscheiden. 
Viel Zeit bleibt uns nicht mehr aber ich vertraue auf euch, zeigt euch solidarisch! Schickt mir bitte eine Mail email@uwegoerke.de, mit euren Namen, der Stadt aus der ihr kommt und mit folgendem Text: Ich bin für die Erhaltung der ID Ambulanz in Dortmund. Ich werde eine Liste anfertigen und an die richtige Stelle weiterleiten. Einen Appell auch noch an die Aids Hilfen im Umkreis: Bitte helft den Patienten aus MK/UN/HA/DO/EN, damit sie ihre vertrauensvolle Anlaufstelle behalten. Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen. 
Direkt geht auch dann zu stkd.id.ambulanz@dokom.net z.h. Claudia Bachmann http://www1.klinikumdo.de (C) U.G. www.uwegoerke.de 

HILFE für die ID Ambulanz Dortmund

von Uwe Görke 10.04.2008 09:06:00

RadarHabe ich irgendwas verpasst? War heute der Tag der Blitze? (Radarkontrolle) Ich hatte das Gefühl, die haben sich alle abgesprochen! Frühlingsgefühle der etwas anderen Art! Tzz! Es fing in Schwerte an, dann standen sie mal wieder in Iserlohn Hennen und in Ostsümmern. Auf der Rückfahrt aus Dortmund, wurde es dann ganz böse. Polizei auf Motorrädern mit einer Laserpistole bewaffnet, winkten einem nach dem anderen raus. Ich konnte diesmal entkommen. *freu*

Etwas nervös bin ich ja immer, wenn ich zum Check up in die ID Aids Ambulanz Dortmund fahre aber ID Ambulanz Dortmundwas ich dort erfahren habe, ist echt der Hammer! Nein, keine Sorge, es betrifft nicht meinen Gesundheitszustand aber es brachte mein Blut ordentlich in Wallung! Da baut sich die ID Ambulanz seit den 90ern einen Patientenstamm von fast 500 Leuten auf, versucht diesen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und jetzt soll sie geschlossen werden. Die Initiatoren sind einige zugelassene Ärzte aus Dortmund in Verbindung mir der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe.

LaborOffensichtlich fehlt es besagten Ärzten an Patienten und wie kommt man schneller an sie, als durch die Übernahme einer Praxis. Funktionieren soll das nun folgendermaßen: Der HIV und Aids Experte DR. Hower soll mit 50 seiner Patienten in das Dortmunder Klinikum umziehen, die anderen 450 Patienten sollen/müssen sich einen anderen Arzt suchen. Durch den Umzug schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn damit ist die ID Ambulanz räumlich von der Aids Beratung im Gesundheitsamt getrennt. Somit soll den Neupatienten! die Möglichkeit genommen werden, sich sofort an die ID Ambulanz zu wenden.

Im zweiten Schritt sollen nun die verbleibenden 450 Patienten auf andere Ärzte verteilt werden. UnterWo wird die Versorgung enden anderem natürlich oder vielleicht hauptsächlich auf die Praxen der Beschwerde führenden Ärzte. Gut ausgedacht aber ohne uns! Das ist mir alles äußerst suspekt, und das bei Ärzten, die doch eigentlich im Sinne des Patienten handeln sollten! WIDERLICH. Sie haben offensichtlich mehr ihr eigenes Wohl im Sinn, als das ihrer Patienten. Man baut doch ein Vertrauensverhältnis zu seinem Arzt auf. Er kennt die intimsten Ängste und Probleme, er gibt Tipps wenn der Druck durch die Gesellschaft einen mal wieder fertig macht. Wo bleibt unsere freie Arztwahl? Welch ein Kleinkrieg, der nun wieder auf dem Rücken der Patienten, ausgetragen wird. Wie ein Stück Vieh kommt man sich dabei vor. So nicht, meine Herren!

Goerke SchleifeNun seid ihr gefragt, liebe Patienten, denn nun geht es nicht um Farbe, Klopapier oder Gitter vor den Fenstern, sondern um euer Leib, Wohl und eure Versorgung. Ich komme nicht darüber hinweg, jetzt soll Dr. Hower sich wie beim DSDS Casting 50 Patienten heraus picken. Absurd. Wohl denen, die Privatpatienten sind. Nee, is klar!? Am 17.04.2008 soll es sich entscheiden.

Viel Zeit bleibt uns nicht mehr aber ich vertraue auf euch, zeigt euch solidarisch! Schickt mir bitte eine Mailemail@uwegoerke.de, mit euren Namen, der Stadt aus der ihr kommt und mit folgendem Text: Ich bin für die Erhaltung der ID Ambulanz in Dortmund. Ich werde eine Liste anfertigen und an die richtige Stelle weiterleiten. Einen Appell auch noch an die Aids Hilfen im Umkreis: Bitte helft den Patienten aus MK/UN/HA/DO/EN, damit sie ihre vertrauensvolle Anlaufstelle behalten. Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig anfangen.

Aber zurück zu mir, meine Blutergebnisse bekomme ich Donnerstag. Der Rest war in Ordnung. MeinFoto (C) VDGH http://www.vdgh.de  Knoten in der Leiste ist weg und mein Herpes im Mund abgeheilt. Damit habe ich "Tim" ein weiteres Mal in seine Schranken verwiesen. Ich habe auch gar keine Zeit zum Sterben, damit muss der Staat leben. *grins* Ich will und werde leben, dafür kämpfe ich. An dieser Stelle, liebe Grüße nach Hattingen, Iserlohn und Dortmund, nette Menschen, die ich heute in der ID Ambulanz kennen gelernt habe. Aber auch an alle, denen es nicht so gut geht, die die volle Bandbreite von HIV zu spüren bekommen, ein ganz fettes HUGS und ganz viel Energie. Bitte glaubt an euch und ihr schafft das! Das ist mir ganz, ganz wichtig!

Frische Luft brauchte ich heute und bekam sie *Freu*Ich selbst werde nun an die frische Luft gehen, um mein in Wallung geratenes Blut wieder etwas abzukühlen. Nee, is klar!? So ein Besuch in der Aids Klinik schlaucht ganz schön, weil man sich zwangsläufig mit all den Facetten von HIV und Aids auseinandersetzen muss. Und die Schicksale der verschiedenen Menschen gehen einem zusätzlich sehr nahe. Das menschliche Herz hat die fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen. Euer Uwe 
 
Einen fetten Gruß noch zu den treuen Chattern von Trueman TV (http://trueman.tv), eure Unterstützung ist fantastisch. Uwe Görke =U.G. (C) www.uwegoerke.de 
 

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Alltag

Schock Aids Kampagne

von Jan Schwertner 05.04.2008 10:45:00

Schock-Kampagne - "Ich habe AIDS ..."
AIDS ein Gesicht verleihen - so die Intention der neuen Kampagne gegen die Immunschwaächekrankheit. 5 Prominente machen
AIDS unvergessen! Katharina Saalfrank, Markus Kavka, Nova Meierhenrich, Herbert Knaup und Pascal Hens gestehen: "Ich
habe AIDS ... nicht vergessen."

Traurige Bilder in Schwarz-Weiß gehalten Stille. Plötzlich erscheint Markus Kavka - beliebter MTV-Moderator und Kultidol einer
ganzen Generation am Fernsehschirm, ebenso wie Nova Meierhenrich, stilbewusste Trendfrau, TV-Moderatorin &
Schauspielerin. Menschen, die den Zeitgeist stark repräsentieren und Vorbildfiguren für viele junge Leute. Nach kurzer
Schweigepause bekennen sie: "Ich habe AIDS ... nicht vergessen!"  

Medienrummel
Die nach Ostern gestartete Werbekampagne, mit weiteren Testimonials wie Schauspieler Herbert Knaup oder RTL-Supernanny
Katharina Saalfrank, sorgt für massiven Wirbel. Der Schock, wonach Prominente an HIV erkrankt sind und es im Fernsehen und
auf Plakaten offen zugeben, krank zu sein, sitzt im ersten Moment tief. Und genau dieser Zustand ist es, mit dem der deutsche
Verein Regenbogen e. V. vor allem junge Menschen wachrütteln will. Bislang ist die Immunschwäche eine Erkrankung ohne
Gesicht geblieben,äußerst selten haben sich in der Öffentlichkeit stehende Personen "geoutet", positiv zu sein


Aufrüttelnde Kampagne
Nur wer das Wortspiel "Ich habe AIDS ... nicht vergessen" richtig deutet, kommt drauf, dass der kleine Nachsatz darauf
hinweist, dass die Prominenten zwar keine "Bekenner" im realen Sinn sind, sondern als Gesicht dafür zur Verfügung standen.
Der Schock-Effekt ist vorprogrammiert - in vielen Foren tauschen sich unzählige User darüber aus und spekulieren, ob die Stars
tatsächlich erkrankt sind. Dies ist hiermit offiziell widerlegt.

AIDS ist in Vergessenheit geraten 

Seit 2001 sind die HIV-Neuinfektionen hierzulande um 81 Prozent gestiegen. Ende 2007 lebten in Deutschland etwa 59.000
Menschen mit einer HIV-Infektion oder einer AIDS-Erkrankung. Nach einer aktuellen Schätzung des Robert-Koch-Instituts haben
sich im Jahr 2007 circa 3.000 Menschen neu infiziert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um rund fünf
Prozent auf einen neuen Höchststand. Im Durchschnitt infizieren sich täglich acht Personen in Deutschland mit HIV.
 
Trotzdem gerät AIDS in Deutschland zunehmend in Vergessenheit: Keinen interessiert es mehr, keiner redet mehr darüber.
AIDS wird hierzulande kaum noch als Gefahr wahrgenommen, wird von vielen ignoriert und unterschätzt. So bleibt
beispielsweise der Trend zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr trotz zahlreicher AIDS-Kampagnen weiterhin ungebrochen.
Doch AIDS gehört nach wie vor zu den großen gesellschaftlichen Problemen. Denn AIDS betrifft nicht nur die Randgruppen,
AIDS ist mehr denn je ein gesamtgesellschaftliches Problem.  
Die Idee
Die tödliche Krankheit, die jeden betreffen kann, ist in den letzten Jahren medial eher untergegangen. Eine Krankheit
"berührt" erst, wenn es jemanden trifft, den wir persönlich kennen. Und wen kennen wir alle? Prominente. Mit dieser
Kampagne ist ein neuer Weg gefunden worden, wie Menschen mit Hilfe von Prominenz wachgerüttelt werden. "Die aktuellen
Zahlen zeigen, dass die Strategie der bisherigen AIDS-Prävention überdacht und völlig überarbeitet werden muss. Unsere
Kampagne setzt daher auf den Schock-Effekt beim Betrachten von Prominenten und deren vermeintlichen AIDS-
Geständnissen.", sagt Jan Schwertner, 1. Vorsitzender von "Regenbogen e. V.” AIDS verdient Aufmerksamkeit, keine
Vergessenheit.
Die TV- und Print-Kampagne wurde von der  Hamburger Agentur weigertpirouzwolf kreiert, mit der Entwicklung und
Umsetzung der Kampagnen-Website wurde die MSH AND MORE Werbeagentur GmbH beauftragt.
Der Verein Der Regenbogen e. V. nahm am 05.02.1999 in Saarbrücken als gemeinnütziger und eigenständiger Verein seine
Arbeit auf. Neben dem Vorstand sind heute zehn ehrenamtliche Personen für den "Regenbogen e. V." tätig. Der Verein
kooperiert seit seiner Gründung mit Selbsthilfegruppen, Aerzten und Gesundheitsämtern. Die Schwerpunkte des
Vereinsengagements liegen insbesondere im Bereich Verhinderung von HIV-Neuinfektionen durch Prävention und Aufklärung
sowie in der Bereitstellung von Hilfeleistungen für HIV-infizierte und AIDS-Erkrankte Menschen.
Alle Infos zur Kampagne, Bildmaterial der fünf „Bekenner“ und die TV Spots finden Sie unter www.vergissaidsnicht.de 

 


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