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Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

von Uwe Görke 16.04.2008 15:26:00

Kuckuck - wo ist die Sonne? Ein wenig hat Perus mich erhört und heute morgen kam sie kurz zum Vorschein *freu*. Na, trotzdem verstehe ich unter Frühling was anderes. Es wird schon... wie Benny immer so schön sagt.
 
Mein Ergebnis aus der ID-Ambulanz, Dortmund ist da. Und ich jubele: T4 830 Viruslast <40< unter der Nachweisgrenze.  Am meisten freute ich mich über die Fettwerte: Triglyceride (Fette) die von 306 mg/dl auf 194 mg/dl  gesunken. (Normwert liegt bei 0-170 mg/dl) Ich denke, ich darf mit den pathologischen Werten zufrieden sein. Mein Körper steckt die 16 Jahre HIV erstaunlich gut weg. Dank kontinuierlicher Pilleneinahme (seit 1996), verfüge ich über eine gewisse Lebensqualität.
 
Nach dem Artikel "Anlaufstelle für HIV-Patienten auf der Kippe" in den Ruhr-Nachrichten und meinem Aufruf,  kam Bewegung in die Sache. Der WDR berichtete in der Lokalzeit und ich konnte mittlerweile über 124 Fürsprecher gewinnen. Viele infizierte Betroffene aus dem Kreis MK und UN haben dazu geschrieben. Alle die Unterschriften und Mails ließen mich aufhorchen und gaben mir noch einmal Schwung, weiterzumachen und nicht wegzuschauen!  Antworten sind gesendet mit Durchhalte-Parolen nach Iserlohn, Hemer und besonders nach Dortmund. Danke auch an die AIDS-Hilfe NRW und Die AIDS-Hilfe Hagen,Wuppertal, die nun endlich mit ins Boot gekommen sind und die Aktion unterstützen. Ich bin für jede Stimme dankbar und wer uns auch unterstützen will, kann das hier tun. Sendet eine Mail an mich email@uwegoerke.de  mit dem Satz "Ich bin für den Erhalt der ID-Ambulanz Dortmund". Name und Ort nicht vergessen. Ich trage euch dann in die Liste ein, die der ID-Ambulanz zur Verfügung gestellt wird. Damit zeigen wir, dass wir keine Ware sind sondern mündige Patienten! 
   
Jahrelang waren wir den praktischen Ärzten ein Dorn im Auge, entweder wir sprengten ihr Budget oder sie hatten Angst, andere Patienten durch uns zu verlieren. Sie waren es doch, die uns zur ID-Ambulanz überwiesen, um die "Aussätzigen" aus ihren Wartezimmern zu entfernen. Jedoch die Knete für den Überweisungsschein nimmt man gern alle drei Monate in Kauf. Ein Hoch auf die 2 Klassen-Gesellschaft, ohne den Privat-Patienten zu nahe zu treten. Nun jedoch sind wir Kassenpatienten wieder lukrativ. 80 Euro locker für eine Blutabnahme und dann das Arzt-Patienten Gespräch - Yeah, das lohnt sich! Das sie aber erst ihre Stammpatienten behandeln und die "unangenehmen Kranken" stundenlang in den Praxisräumen warten müssen, erzählen sie nicht. Nein, auf einmal stellt man ein gutes und vor allem erfahrenes Team, wie das in der ID-Ambulanz, Dortmund in Frage. Menschen, die seit 1995 alles tun, um den Betroffenen gerecht zu werden. Starke Menschen, die nach keiner Uhrzeit fragen, wenn die Sprechstunde vorbei ist, und noch Zeit haben, sich private Probleme anzuhören. Nicht ein einzig mal blieb "von oben" Geld übrig, um die Warte- und Behandlungsräume schöner zu gestalten. Für wen auch, es war ja sowieso nur der Dreck, der da saß. Auch hier zeigte sich immer wieder ein starkes Team vor dem ich und viele Positive den Hut ziehe. Ich verspreche, ich werde alle Verantwortlichen nerven und alle Redaktionen, bis sie hinter uns stehen und die Unmenschlichkeit, die es so bei keiner anderen Krankheit gibt, ein Ende hat. Dafür steht Uwe aus Schwerte/Ruhr und seine Freunde, versprochen! Und es ist mir so was von egal, ob mich deswegen einige für bekloppt halten. Beharrlichkeit führt zum Ziel. Zum Schluss noch Danke an den WDR, der bis jetzt der einzige war, der öffentlich darüber berichtete. Der Beitrag brachte es auf den Punkt.   
 
Ich tauche unter, Kraft sammeln, um dann wie David gegen Goliath zu kämpfen. Alles wird gut, euer Uwe.
 
Ich bin für den Erhalt der ID-Ambulanz in Dortmund !! 

Liebe Freunde,

wir haben uns entschlossen zum Beginn der CSDs in Deutschland ab Mitte Juni  ein ganz besonderes Buch herauszubringen, auf das viele schon gewartet haben. Es war bereits vor einigen Monaten im queercom-Verlag angekündigt, konnte dann dort aus verschiedenen Gründen nicht fertiggestellt werden.
Nun freuen wir uns ganz besonders über das Erscheinen bei uns: Uwe Görke  -  Mein Leben mit HIV   
erzählt von Andy Claus (www.andy-claus.de)

Das Buch gibt Einblick in das Leben des selbst seit fast fünfzehn Jahren HIV-positiven Aidsaktivisten Uwe Görke. Es erzählt die Geschichte eines Betroffenen, will Mut machen und informieren.

Für jeden ist der Tag der Diagnose sehr persönlich. Egal, was er gehört hat und zu wissen glaubt, in diesem Moment wird plötzlich alles anders. Nicht jeder ist dann bereit, offensiv damit umzugehen, die Öffentlichkeit zu suchen. Keine andere Diagnose wird so von Selbstvorwürfen, Zweifeln und Anklagen begleitet. Bin ich selbst schuld? Hab ich es vielleicht sogar verdient? Das darf niemand erfahren! Das zieht oft den Rückzug nach sich, die Trennung von Freunden und Familie, aber auch Alkohol- und Drogenexzesse, nur um zu vergessen – ganz nach dem Motto, jetzt ist eh schon alles egal.

Es ist dieser Punkt, an dem Uwe Görke seit acht Jahren zum Ansprechpartner wird, denn er erreicht die Menschen dort, wo sie sich in dieser schwierigen Zeit vielleicht verkriechen – daheim am PC. Die Schwellenangst fällt weg, sie reden offen über ihre Situation und ihre Ängste. Und oft können sie Uwes Botschaft annehmen - dass das Leben, wenn auch anders, weitergehen wird. Er selbst und sein Virus „Tim“ sind der überzeugendste Beweis dafür.

In diesem Buch erzählt Uwe Görke von sich, seinen Freunden, den Menschen, die ihn ein Stück weit begleiteten und Prominenten, denen er im Lauf der Zeit begegnete. Er verschweigt auch die Rückschläge nicht, nach denen er sich stets wieder aufraffen konnte. Das Buch soll Ratgeber sein, aber auch eine Würdigung der Arbeit eines privaten AIDS-Aktivisten, die aus unverständlichen Gründen leider viel zu oft zu kurz kommt.

Begleitet wird das Erscheinen des Buches von vielen Radio- und einigen TV-Auftritten, Zeitungsinterviews und Presseberichten.

Der Ladenverkaufspreis beträgt 16,90 Euro,   1 Euro wird  an die Aids-Hilfe  gespendet.

Bestellungen bitte schon jetzt per E-mail an uns. Achim Albers&UweGörke Achim@himmelstuermer-verlag.de

oder hier klicken: http://www.himmelstuermer-verlag.de/shop/zu_den_buechern.htm

Uwe Görke, mein Leben mit HIV ISBN  978-3-940818-00-3 (C) www.uwegoerke.de

Wir brauchen dich und dein Foto

von Jan Schwertner 16.04.2008 08:50:00

Unser Ziel: Bis zum Welt-Aids-Tag wollen wir die große Jubiläums-Aidsschleife mit hunderten von Fotos gefüllt haben. Das schaffen wir aber nur alle zusammen. So solidarisieren wir uns mit allen Menschen, für die jeder Tag ein Leben mit HIV und Aids bedeutet.

Anja LukasederAnja Lukaseder glaubt, dass wir das nicht schaffen. Sollte sie Unrecht haben, wird sie am 01. Dezember zum Welt-Aids-Tag zwei Stunden lang am Telefon Aufklärungsarbeit leisten.


Katharina SaalfrankUnd auch Katharina Saalfrank müssen wir überzeugen. Wenn wir unsere Schleife gefüllt bekommen, wird sie sich als Gegenleistung für eine große Plakataktion zur Verfügung stellen.


Also, schickt uns euer Foto, damit sich die Schleife täglich sichtbar füllt. Jedes Foto hilft!

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AIDS Kampagne 2008

von Heiko Schüßling 14.03.2008 20:12:00

AIDS Kampagne 2008

 
Prominente bekennen „Ich habe Aids...“

 

Katja Saalfrank, Markus Kavka, Nova Meier-Henrich, Herbert Knaup und Pascal Hens – 5 Namen die in Deutschland bisher wohl niemand mit dem Thema AIDS in Verbindung gebracht hat. Umso größer dürften deswegen Schock und Überraschung sein, wenn diese 5 ab der nächsten Woche in verschiedenen Fernsehspots bekennen: „Ich habe AIDS“.

 

Der Hintergrund

 

Aids ist tot in Deutschland? Den Eindruck könnte man gewinnen, da das öffentliche Interesse massiv zurückgegangen

ist. Doch Aids ist nicht tot, im Gegenteil. In Deutschland lebten Ende 2007 insgesamt etwa

59.000 Menschen mit einer HIV-Infektion oder einer Aids-Erkrankung. Nach einer aktuellen Schätzung

des Robert Koch-Instituts haben sich im Jahr 2007 etwa 3.000 Menschen neu infiziert, rund fünf Prozent

mehr als im Vorjahr. Das sind täglich acht Neuinfektionen in Deutschland, acht Neuinfektionen zu viel.

Deshalb möchten wir die Menschen dazu bringen, Aids nicht zu vergessen. Unsere Kampagne soll schockieren,

wachrütteln und zum Nachdenken anregen. Nachdenken über Aids, denn Vergessen kann töten.

 

Die Idee

 

Aids berührt uns erst, wenn es jemanden trifft, den wir kennen. Und wen kennen wir alle? Prominente.
Wir haben mit dieser Kampagne (hoffentlich) einen Weg gefunden, wie wir die Menschen mit Hilfe von Prominenz wachrütteln.
Aids verdient Aufmerksamkeit, keine Vergessenheit.

 

Die Ziele

 

* Aufklärung und Prävention

* Verstärkung des öffentlichen Interesses am Thema Aids

* Sensibilisierung der Menchen in Deutschland

 

 

Die Kampagne richtet sich an jeden in unserer Gesellschaft. Die leider noch häufig vertretene Meinung

„Aids betrifft nur Randgruppen in unserer Gesellschaft“ möchten wir hiermit widerlegen. Aids kann jeden

treffen und jeder sollte sich vor Aids schützen.

 

Infos zur Kampagne www.vergissaidsnicht.de
 
 

Uwe Blogt

von Uwe Görke 14.03.2008 12:31:00

Sonne und der Tag wird gutKann es etwas Schöneres geben, als mit der Sonne und strahlend blauem Himmel geweckt zu werden?  Man geht doch gleich ganz anders in den Tag. Alle kleinen Wehwehchen, die meine HIV Infektion nun mal so mit sich bringt, treten in den Hintergrund! Im Moment passt einfach alles, ich bin super glücklich und das lasse ich mir auch durch "Tim“ nicht nehmen! Ja, man darf/muss auch mal verdrängen und die Glücksgefühle ausleben. Ich schreibe das, weil dat Ueffcken voller Tatendrang mal wieder frech? oder kess? in ein Wespennest gestochen hat. "Die einzigen Gegner, die nicht immer eine Ausrede auf Lager haben, wenn sie gegen mich verlieren, sind Positive selbst.”
 
Das Nest ist in diesem Fall die berühmte HIVLISTE, wo sich Positive und Aidserkrankte miteinanderhttp://ml01.ispgateway.de/mailman/listinfo/hivtherapie_hivlife.de austauschen können. Man kann Fragen stellen oder aber auch Infos weitergeben. Aber wehe, wenn den Herren etwas nicht passt, dann fallen sie über dich her wie die Wespen und stechen zu *gröhl*, um ihren Frust, Neid und vielleicht sogar ihre Angst los zu werden! Aus diesem Grund tauschen viele Mitglieder ihre Infos mittlerweile über private Mails aus. Es gibt also viele passive Mitglieder, die zwar die Infos lesen aber selber nichts mehr einstellen. Schade, denn viele der Informationen sind sehr wertvoll! Unter diesem Gesichtspunkt, dachte ich mir, darf ich Positive darüber informieren, dass mein Buch im Juli erscheint! Gedacht – getan! Ich startete also eine Rundmail und es hat keine 10 Sekunden gedauert, da ging es schon los. Kommerzielle Scheiße! Ich würde meine Krankheit verkaufen, ich will mich in der Öffentlichkeit darstellen und den Rest erspare ich euch. Das Übliche halt! Aber es gibt auch viele, die mir geschrieben haben, dass sie mit meiner Hilfe mehrDie Angst besiegen...anfangen können und froh sind nicht von medizinischen Fachbegriffen erschlagen zu werden. Wir müssen uns sichtbar machen, wollen wir unsere Situation verbessern! Seid doch froh, dass ich euch das abnehme und meinen Kopf für viele von euch hinhalte! Ich mache es gerne und erzähle dann die Geschichten, die euch gedeckt lebende Positive beschäftigen. Nee, is klar!? Wie wäre es also mal mit etwas mehr Toleranz und Verständnis für- und untereinander? Wir müssen unser Handeln danach beurteilen, was wir damit erreichen... 
Aber genug davon, ich freue mich auf die neue Woche und neue Aufgaben in meinem Leben. Ich hofffe meine Glückshormone halten „Tim“ weiter in Schach! Liebe Grüße sende ich noch nach Saarlouis zu Tanja! Als ich mit Tine unterwegs war, gönnten wir uns an einer Imbiss Bude eine leckere Krakauer! Und wo sind wir gelandet? Tanjas Bude! *lach* Und ich dachte du hättest eine Jack Russel Zucht, ich werde doch wohl keinen Hund gegessen haben. Nee, is klar!?
 
Viel Kraft sende ich nach Schwerte Holzen. Bei Bekannten ist nahezu die gesamte Wohnung ausgeräumt Euch einen schönen Tagworden. Mensch, der Alptraum schlechthin. Ich denke, der materielle Schaden ist nicht so schlimm, wie die Vorstellung, dass fremde Menschen in allen privaten Sachen gekramt haben. So jetzt noch ein Link zum Wochenstart von Peter aus Berlin: http://www.gayradio.de 
Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als Geist. Melde mich, euer Uwe

Aischa wo willste hin?Zum 10 jährigen Bestehen des Himmelstürmer Verlages (http://www.himmelstuermer-verlag.de) , bringt Firmenchef Achim Albers zusammen mit seinem Zugpferd Andy Claus mein Buch heraus. Uwe Görke, mein Leben mit HIV. Es erscheint im Juli 08.Es wird ein Taschenbuch mit 210 Seiten sein. Der Preis beträgt 16,90 € wovon je 50 Cent an die  AIDS-Hilfen (Köln/Hagen) gehen. Alle, die ein Exemplar bei mir direkt bestellt haben oder möchten (unter email@uwegoerke.de mit  Anschrift und E-mail Adresse), müssen bitte den Betrag von 18,40 Euro (einschl. 1,50 Euro Porto) bis zum 15.06.08 auf mein Konto überweisen. Nur so habt ihr euer Buch dann pünktlich im Briefkasten.

Uwe Görke : Volksbank Schwerte Zweigniederlassung der Dortmunder Volksbank eG BLZ 441 600 14 Konto 2424156201 Kennwort: "Virus Tim"- Buch 2008 


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Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt ...

von Uwe Görke 30.01.2008 16:48:00

Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt. Oder doch? Auf jeden Fall ging es seit dem letzten Tagebucheintrag hier in Schwerte Schlag auf Schlag. Es meldete sich eine aidskrankte Frau, die in Bremerhafen von ihren Arzt verwiesen wurde. Er könne sie mit diesem Status nicht behandeln. Sie ist dann irgendwann dazu übergegangen, vorher in den Praxen anzurufen und nachzufragen, ob man mit HIV-Infizierten ein Problem habe. Sie bekam dann als Antwort  sehr häufig, sie möge doch lieber einen anderen Arzt aufsuchen. Ja, traurig aber wahr, auch im Jahre 2008! Mir fehlen die Worte.  
 

Auch ein Gay meldete sich und schrieb, dass er nun einen Typen mag, der mit dem HI-Virus infiziert ist.KONDOM Er selbst hat kein Problem damit. Nun, wollte es aber der Zufall, dass auch sein Ex jemanden kennen gelernt hat, der wiederum seine AIDS Erkrankung verschweigt. Seine Frage an mich lautete: "Soll ich es meinem EX sagen?" Meine Antwort kann nur diese sein: Ich unterscheide nicht zwischen HIV und AIDS. Ich sehe zunächst den Menschen und nicht den Virus oder andere Krankheiten. Ich schütze mich, indem ich grundsätzlich jeden als HIV-Positiven betrachte. Nur so kann ich verantwortlich sein, mir und meinem Partner gegenüber. Nur so können wir AIDS besiegen. Es ist nicht dumm mehrmals den gleichen Fehler zu machen. Es ist dumm jedes mal zu glauben das es ein anderes Resultat geben könnte. Man sollte nicht immer die Schuld beim anderen suchen, sondern sich selbst an die Nase packen. Wieso muss ich einem Typen beim ersten Aids Schleife der SolidaritätTreffen direkt meine Lebensgeschichte aufdrücken und meine Krankheiten aufzählen, nein, ich muss in erster Linie Verantwortung zeigen. Kondome schützen! Wenn ich alle meine Ex warnen würde, dass evtl. der oder die HIV-Positiv ist, man hielte mich für bekloppt. Ich denke, es sind erwachsen Menschen, die wissen, was sie tun. Natürlich ist es deine Entscheidung, mein lieber Gay, ob du mit deinem Ex ein paar warme Worte redest, aber helfen kann dir dabei keiner. Vielleicht ein Tipp. Sag' es durch die Blume, wie etwa, haste die HP www.uwegoerke.de schon gesehen oderhttp://www.positivegefuehle.de  Hammer, oder? Vielleicht bleibt  ein Gedanke in seinem Hinterkopf und du hast eine gute Tat getan, ohne gleich einen Menschen vielleicht zu Unrecht zu outen, Nee is klar!?  
 
Ich gebe zu, diese Geschehnisse wühlen mich dennoch auf und ich denke an meine Zeit in den 90igernUwe als Theken-Schlampe im Lu Lu Köln  zurück. Zuerst verkroch ich mich, ging später meinen eigenen Weg in die Öffentlichkeit. Aber die Ängste, die musste ich mit mir selbst ausmachen. Ob ich heute alles noch mal so machen würde...? Da ich bewusst den Weg über die Öffentlichkeit nahm und einen gewissen Bekanntheitsgrat erreicht habe, konnten sich meine Partner auf HIV einstellen. Das machte die Sache nicht leichter, aber wir wussten uns wenigstens zu schützen. Es kann dir niemand sagen, ob gerade dein Objekt der Begierde ungeschützten Sex hatte oder gesund ist, du schaust den Leuten nur vor den Kopf. Ich erinnere mich gut an eine Talkshow, in der ich als Gast eine Sahneschnitte aus Heinsberg kennen lernte. Wir hatten Spaß miteinander, aber absolut safe, ohne Analverkehr und er wusste von meiner HIV-Infektion. Plötzlich war er infiziert und ich besuchte ihn daraufhin im Krankenhaus. Sein Hass war groß und ich war der Sündenbock,  völlig zu Unrecht. Mein behandelnder Arzt in Aachen, sagte damals schon, Uwe, die Schuldfrage ist hier fehl am Platz und nützt niemanden. Jeder weiß, auf was er sich einlässt und trägt dadurch eine Mitverantwortung. Als Arzt müsse er seinen Patienten glauben und sich dennoch einen gewissen Abstand bewahren, Nee is klar!?
 
Das Tuxi feiert in der Session 2008 10. Geburtstag /http://koeln.aidshilfe.deSo, nun muss ich wieder runter kommen und wie es aussieht, wird es hier im Sauerland zum Wochenende Schnee geben. Hausmeister Krause darf Schneeschieben und streuen. Für die Jecken und Karnevalisten sicher ein Alptraum. Gut, dass Tuxi Plüsch, Pomp und Prävention in Köln unterwegs sind und seit nunmehr 10 Jahren! Kondome verteilen. Vorbildlich. Feiert und bützt was das Zeug hält, genießt das Leben, aber sicher. An sich selbst muß der Mensch in Erfahrung bringen, wie dem anderen zumute ist. Schönes Wochenende, euer Uwe . (C)www.uwegoerke.de 01.02.2008
 

Wir versäumen oft das kleine Glück...

von Uwe Görke 23.01.2008 10:41:00
......, während wir auf das Große warten. Das Wochenende aber haben wir wohl nichts verpassst!  Mein Gott hat das geschüttet hier in Schwerte. Wer da nicht unbedingt vor die Tür muss kann sich glücklich schätzen. Aber meine Hündin Moyo mußte raus und ich war jedesmal nass bis auf die Ei... Hätte ich ihr doch nur beigebracht aufs Katzenklo zu gehen lach*. Das triste Wetter da draußen drückt ganz schön aufs Gemüt. Damit mich diese dunklen Wolken nicht mit Haut und Haaren fressen, machte ich so ziemlich alle Lichter und Kerzen an, die ich habe. Ich machte es mir so richtig gemütlich, führte lange und humorvolle Telefonate und verbrachte die Abende mit Tine und Co. Wir schmiedeten Pläne für die Zukunft, schwelgten in der Vergangenheit, träumten den ein oder anderen Traum und hatten jede Menge Spass dabei. Nee, is klar!?

 Meinen Mann habe ich an diesem Wochenende kaum zu sehen bekommen. Ihm kam das Wetter gerade recht, denn so konnte er in Ruhe seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Mit sechs Leuten spielte er X Box 360 bis weit in die Nacht. Unfassbar, ich dachte ich wäre schon Internet geschädigt aber die Spieler setzten noch einen drauf. Wir hatten eine Einladung vom Renault Händler Pape in Iserlohn aber bei diesem Wetter konnten wir uns nicht aufraffen.  Am Samstag besuchte uns meine "Mutter", die endlich mal den Görke Gratin probieren wollte. Ja, er hat ihr geschmeckt und das Rezept hat sie sich gleich mitgenommen.  

Eine gute Lüge ist unsterblich. Ich bin immer wieder erstaunt, dass ich durch meine "Mutter“ Ute heute noch Dinge aus der Vergangenheit erfahre, die ich nicht wusste. Das kann ich für das Buch natürlich gut verwerten. Andy (www.andy-claus.de) und ich, wir tippen uns einen Wolf. Wir gehen das Projekt ganz von vorne an. Die Zusammenarbeit ist sehr angenehm und vor allem sehr produktiv. Es macht Spaß und Andy Claus ist mit Herzblut dabei. Klasse! Anscheinend habe ich mein „Baby“ diesmal in die richtigen Hände gegeben und wenn wir dann auch noch einen guten Verlag finden...Ich gerate schon wieder ins Träumen - nichts da! Wir sind auf dem Weg aber der ist noch lang.  Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die zahlreichen Statements zu meiner Person. Ich finde es toll, das ihr euch die Zeit dafür genommen habt und so hinter mir steht. Da wir verständlicherweise nicht alle im Buch abdrucken können, haben wir uns überlegt, auf der Homepage unter der Rubrik Uwes Buch eine neue Seite mit euren Statements einzurichten. 

 http://www.uwegoerke.de/ug-032007/modules.php?op=meinbuch&files=statement.

Ich finde es aufregend und spannend, was ihr so über mich zu sagen habt. Es macht mich stolz, dass selbst aus der Zeit 1988 bis 1999 noch Statements eingegangen sind. Sogar Promis, Radio und Fernsehsender, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, schickten eine Mail. Nun warte ich nur noch auf die Aids-Hilfen, die ich angeschrieben habe. 
 
 Durch den lang andauernden Regen hatte ich dann auch noch einen Einsatz in meiner Funktion als "Hausmeister Krause“. Auf den Garagendächern hieß es Land unter und ich musste die Abflüsse frei machen.  Mein HI-Virus "Tim" blieb ruhig und artig und meine anderen kleinen Wehwehchen heilen ab. Also auf in die neue Woche! Ab dem 23.01.2008 erwarten wir unsere neue Internet Leitung 16.000 Plus und die ISTA hat sich zum 01.02.08 angemeldet. Ich helfe gerade drei Menschen bei ihrem REFERAT über HIV und AIDS und habe mir vorgenommen diese Woche den Aidskranken Thomas in Iserlohn und den Peter in Schwerte zu besuchen. Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen! Lass es euch gut gehen und nehmt euch mal ein bisschen Zeit...Euer Uwe   
 
Nimm dir Zeit zum Träumen, das ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit zum Nachdenken, das ist die Quelle der Klarheit.
Mimm dir Zeit zum Lachen, das ist die Musik der Seele.
Nimm dir Zeit zum Leben, das ist der Reichtum des Lebens.

*REFERAT Fragen/Antworten hier:

http://www.uwegoerke.de/ug-032007/modules.php?op=news&typ=hivnews&art=0

 (U.G.) TB www.uwegoerke.de

Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen

von Uwe Görke 16.01.2008 09:31:00
Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen. TB 16.01.2008 von U.G. www.uwegoerke.de
 

Red RibbonIch fahre Achterbahn, hoch und runter, vorwärts und rückwärts, langsam nach oben um pfeilschnell ins Tal zu stürzen. "Tim" fährt mit. D.h. mal wieder Durchfall und Dauersitzung auf dem Klo. Die Nacht war so unruhig, dass sogar Benny mit Bettzeug auf die Couch ins Wohnzimmer geflüchtet ist. Wie auch immer, Zähne zusammen beißen und durch. Es kann nur besser werden.  

Die erste gute Nachricht kam prompt per Fax aus Dortmund. Die Ergebnisse der AIDS-Ambulanz liegen

Lebensstrasse von Andy Clausvor. Hier steht im neuen Design und neuen Kennziffern, was ich beachten muss. Wie schon beim letzten Check waren die Triglyceride mit 306 mg/dl zu hoch. (Normwert: 0 -170 mg/dl). Aber ein bißchen konnte ich  sie senken, denn vorher lagen sie noch bei 382 mg/dl. Das gleiche Spiel bei den Cholesterinwerten. Der Normwert sollte 0 - 200 mg/dl sein. Ich habe eine leichte Verbesserung mit 216 mg/dl.  Auch hier lag ich beim letzten Male bei einem Wert von 241mg/dl. Meine Leberwerte sind bei mir generell erhöht, aber wen wundert's, bei den vielen Pillen. Meine T4 Helferzellen (Polizisten, die den Körper vor fiesen Eindringlingen schützen) sind aktuell bei 865 und auch hier gibt es eine Verbesserung zu 795 vor 3 Monaten. Die Viruslast im Körper bleibt unter der Nachweisgrenze von < 40(0).  Das ist eigentlich die wichtigste Aussage und tut besonders meiner Psyche gut. Fazit: Dat Ueffcken muss mehr trinken, mehr Sport (würg) machen und ein wenig die Ernährung umstellen. Dann ist der Weg frei für mich mit "Tim" (so nenne ich meinen HI-Virus) 114 Jahre alt zu  werden. Nee is klar!?

Mein Wunschgrab sollte ich den Kampf verlieren mit HIV ("Tim"). Möchte verbrannt werden!114 Jahre - ein langes Leben, das will ich und dafür kämpfe ich. Wie sagt Benny immer: keine Zeit zum Sterben, erst Schulden abzahlen und warten, dass unsere Tiere aus dem Leben geschieden sind, dann kannste gehen. Wie böse, diese kleine Schwester *grins*. Dabei hat Bernadette doch nur Angst, das sie als Diva ihren täglichen Fahrdienst nach Menden verliert, sich um den Haushalt kümmern und die Bütterchen selbst schmieren muss *lach*. Nee, Benny ich will leben, mit Dir, mit meinen Freunden und mit meinen Tieren. Ich will erleben, dass sich der Traum von meinem eigenen Buch erfüllt. Gebe hier immer wieder gerne einen Hinweis zu einem Link auf einer guten HP http://www.andy-claus.de .  Schaut mal unter ihre Projekte *freu* auf die Buchempfehlungen. Vielleicht habt ihr ja Lust, eines davon zu lesen.
 
Ich fahre Achterbahn, hoch und runter ...am liebsten nur auf dem Rummelplatz. Der Mensch ist nichts anderes, als was er selbst aus sich macht. Alles wird gut, bin dann mal weg, Euer Uwe
 

 
 
 
 
 
 

 

 

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